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Virtual Try-On revolutioniert das Einkaufserlebnis im stationären Handel, indem Kunden Produkte wie Kleidung, Accessoires oder Kosmetik digital und interaktiv ausprobieren können. Mithilfe von Augmented Reality, Kameras und intelligenter Software verschmilzt das reale Spiegelbild des Kunden mit virtuellen Produkten zu einem fotorealistischen Erlebnis. So wird das Ausprobieren spielerisch, hygienisch und effizient, während Händler gleichzeitig Platz sparen und das Kundenerlebnis deutlich aufwerten.
Schlüsselfakten
- Virtual Try-On ermöglicht Kunden, Kleidung, Accessoires oder Kosmetik live und virtuell am eigenen Körper zu testen.
- AR, 3D-Rendering, Sensorik und KI sorgen für realistische Darstellung und Körper-Tracking.
- friendlyway bietet modulare, skalierbare Kioske mit Touchscreen und Cloud-Steuerung, die einfach in Shops jeder Größe integrierbar ist.
Was ist Virtual Try-On?
Virtual Try-On verbindet die reale Welt mit digitalen Produktwelten am Point of Sale.
Definition und Technologien hinter der Funktion
Eine virtuelle Try-on-POS-Lösung bietet eine digitale Möglichkeit, Produkte interaktiv am Point of Sale anzuprobieren. Dabei handelt es sich um eine interaktive Produktpräsentation im Geschäft, bei der Kunden mittels AR im Einzelhandel Kleidung, Accessoires oder Kosmetik virtuell am eigenen Körper testen können.
Das ist möglich mit diesen Technologien:
- Augmented Reality (AR): Digitale Objekte werden in die reale Umgebung eingeblendet.
- Kamera und Sensorik: Erfassen die Person als 3D-Modell und erkennen Körper- oder Gesichtsmerkmale.
- 3D-Rendering: Stellt Produkte realistisch dar, inklusive Materialeigenschaften wie Stofffall oder Lichtreflexe.
- KI-Komponenten: Optimieren Größe, Passform und Position der virtuellen Produkte.
- Spezialisierte Software: Steuert die Echtzeit-Darstellung und Interaktion.
- Produktdaten: Jedes anprobierbare Objekt muss als 3D-Modell hinterlegt sein.
Unterschied zwischen Augmented Reality und Virtual Reality
AR erweitert die reale Welt um digitale Einblendungen, während Virtual Reality (VR) den Nutzer in eine vollständig künstliche Umgebung versetzt.
- AR: Ein Augmented-Reality-Display blendet digitale Produkte in die echte Umgebung ein, sodass Kunden sich selbst mit virtuellen Artikeln sehen und die Kundeninteraktion im Laden natürlich bleibt.
- VR: VR versetzt den Kunden mit einer VR-Brille in eine vollständig virtuelle Umgebung, wobei die reale Umgebung komplett ausgeblendet wird.
Anwendungsbereiche im stationären Handel
Im stationären Handel findet Virtual Try-On vor allem in Branchen mit mode- oder kosmetikbezogenen Produkten Anwendung.
Kleidung und Accessoires lassen sich virtuell anprobieren, von der Jacke bis zu den Handschuhen – viele Optiker bieten inzwischen die Möglichkeit, Brillen digital anprobieren zu lassen, indem ein AR-Display das gewählte Gestell passgenau ins Live-Bild des Gesichts einfügt. In Kosmetikgeschäften können Kunden Kosmetik virtuell testen, zum Beispiel Lippenstiftfarben oder Lidschatten per AR-Spiegel ausprobieren, ohne sich tatsächlich schminken zu müssen.
So wird Ihr Store zum digitalen Touchpoint.
Vorteile von Virtual Try-On am Point of Sale
Virtual Try-On bietet eine Reihe von Vorteilen für stationäre Händler und Kunden.
Höheres Engagement der Kunden am POS
Ein digitaler Spiegel oder Kiosk mit Try-On-Funktion zieht Aufmerksamkeit auf sich und lädt Kunden spielerisch zum Ausprobieren ein. Dieses intensivere Einbinden der Kunden wirkt sich auch positiv auf Verkäufe aus – wer länger und interaktiver im Laden verweilt, trifft Kaufentscheidungen wahrscheinlicher. So führt der Spaß am virtuellen Anprobieren letztlich dazu, dass digitale Conversion-Steigerung erzielt wird, indem aus Besuchern häufiger Käufer werden.
Reduzierung von Umkleidekabinenbedarf
Wenn Kunden Outfits erst einmal virtuell an einem Bildschirm testen können, müssen sie weniger Zeit in klassischen Umkleiden verbringen. In kleinen Läden oder Boutiquen mit begrenztem Platz ersetzt eine AR-Self-Service-Spiegel-Station teilweise die physische Kabine: Die Kunden wählen digital aus, was ihnen gefällt, und probieren vielleicht nur noch die finale Auswahl real an.
Hygienische und kontaktlose Anprobe-Optionen
Kunden müssen keine Artikel verwenden, die vorher andere Personen anprobiert haben – das ist besonders im Kosmetikbereich ein großer Pluspunkt. Die kontaktlose Anprobe eliminiert das mulmige Gefühl, etwas aufzutragen, was andere benutzt haben, und erlaubt trotzdem einen realistischen Eindruck.
Bessere Kaufentscheidungen durch visuelles Feedback
Virtual Try-On ermöglicht Kunden, Produkte direkt am eigenen Spiegelbild zu sehen und dadurch fundierte Kaufentscheidungen zu treffen. Das visuelle Feedback reduziert Fehlkäufe und senkt Retouren – Studien zeigen, dass Marken mit AR-Anprobe bis zu 64 % weniger Rücksendungen haben. Insgesamt steigert diese Technologie Zufriedenheit, Vertrauen und Kaufqualität, da Kunden schon vor dem Anziehen wissen, ob ein Artikel passt und gefällt.

Interaktive Displays und Kiosksysteme für Try-On-Funktionen
Um Virtual Try-On im Laden umzusetzen, benötigt man die passende Technologie am POS. Dies umfasst spezielles Hardware-Equipment sowie abgestimmte Software und Schnittstellen.
Hardware-Anforderungen (Kamera, Sensorik, Touchscreens)
Für ein Virtual-Try-On-Display ist die richtige Hardware entscheidend, damit Kunden eine reibungslose und realistische virtuelle Anprobe erleben.
- Großes Display (32–55 Zoll) in Spiegelhöhe,
- Hochauflösende Kamera, idealerweise integriert,
- Zusätzliche Sensoren (Tiefen- oder 3D-Kameras, Bewegungssensoren),
- Leistungsfähiger Rechner mit starker GPU,
- Touch- oder Gestensteuerung für Interaktion,
- Robustes Gehäuse für Dauerbetrieb.
Diese Elemente zusammen bilden die Basis für einen funktionalen Self-Service-Spiegel oder Kiosk im Einzelhandel.
Softwarelösungen und AR-Integration
Für den Geschäftserfolg ist vor allem entscheidend: die Software macht die virtuelle Anprobe möglich, indem sie Produkte realistisch darstellt, einfach bedienbar ist, personalisierte Empfehlungen liefert und nahtlos in bestehende Systeme integriert werden kann.
Verbindung zu Warenwirtschafts- und Kassensystemen
Die Virtual-Try-On-Station ist direkt mit Warenwirtschaft und Kassensystemen vernetzt, zeigt Verfügbarkeit in Echtzeit, ermöglicht sofortigen Kauf und integriert sich nahtlos in bestehende Verkaufsprozesse – sie fungiert wie ein zusätzlicher virtueller Verkäufer.
Machen Sie Ihren POS interaktiv und messbar.
Anwendungsbeispiele im Handel
Hier sind verschiedene Anwendungsbeispiele im Handel, die zeigen, wie Virtual Try-On das Einkaufserlebnis verbessert.
Mode: Kleidung, Accessoires, Brillen virtuell anprobieren
Im Modehandel setzen große Ketten und Boutiquen Virtual Try-On mit interaktiven Spiegeln oder Terminals ein, eine moderne POS-Technologie für Mode, die das Einkaufserlebnis aufwertet. Kunden können Größen, Farben und Accessoires digital auswählen und sehen sofort, wie sie wirken, was Effizienz und Spaß steigert. Die interaktive Produktpräsentation ergänzt die echte Anprobe ideal, zieht technikaffine Kunden an und macht den Einkauf spielerischer und bequemer.
Kosmetik: Virtuelles Testen von Make-up oder Frisuren
Virtual Try-On ist in der Kosmetikbranche ideal, da Kunden Farben und Looks digital ausprobieren können, ohne Produkte physisch aufzutragen. Digital Signage in der Kosmetik wird immer häufiger mit AR-Funktionen kombiniert, z. B. über Smart Mirrors oder Beauty-Kioske, die Lippenstift, Lidschatten oder Haarfarben in Echtzeit visualisieren. Solche Lösungen erhöhen Komfort und Hygiene, fördern spielerisches Ausprobieren und steigern dadurch Kundenzufriedenheit und Absatz.
Schuhe und Sportartikel: Größe und Style in 3D erleben
Virtual Try-On ermöglicht im Schuh- und Sportartikelbereich, Modelle digital anzuprobieren und aus allen Perspektiven zu betrachten, ohne jedes Paar physisch zu testen. So können Kunden Style und Passform virtuell prüfen, was das Einkaufserlebnis spielerisch, informativ und zeitsparend macht.

Wirkung auf das Kaufverhalten und die Conversion
Virtual Try-On beeinflusst das Kaufverhalten messbar und wirkt sich direkt auf Conversion, Effizienz und Markenwahrnehmung im stationären Handel aus.
Erhöhung der Abschlussrate durch bessere Visualisierung
Virtual Try-On steigert die Abschlussrate, da Kunden Produkte besser visualisieren und ihre Kaufentscheidung sicherer treffen können. Dadurch erhöht sich das Engagement, mehr Besucher werden zu Käufern, und die Conversion kann je nach Umsetzung deutlich steigen.
Reduzierung von Retouren durch realistischere Vorschau
Virtual Try-On reduziert Fehlkäufe, weil Kunden Produkte vorher realistisch sehen und dadurch seltener zurückgeben. Das senkt Retouren, spart Kosten, schont die Umwelt und steigert die Kundenzufriedenheit.
Emotionalisierung des Einkaufserlebnisses
Virtual Try-On macht Shopping erlebnisorientiert, indem Kunden spielerisch Outfits und Farben ausprobieren und so Spaß an der Technik haben. Es erzeugt einen Wow-Effekt, stärkt die Bindung zum Produkt und steigert die Markenwahrnehmung. Zudem fördert es Loyalität, Social-Media-Weiterempfehlungen und positioniert Händler als innovativ und kundenfokussiert.

Umsetzung mit friendlyway Lösungen
friendlyway bietet eine ganzheitliche Virtual-Try-On-Lösung, die Technologie, Betrieb und Skalierung nahtlos verbindet und sich flexibel an die Anforderungen moderner Handelskonzepte anpasst.
Unsere interaktiven Kioske mit AR-Funktionen
friendlyway unterstützt Händler dabei, Virtual Try-On am POS in die Tat umzusetzen – von der Hardware bis zur Software. Unsere interaktiven Kioske sind so konzipiert, dass sie als Plattform für AR-Anwendungen dienen können. Beispielsweise bieten wir Modelle mit 22″-, 32″- oder 43″-Touchscreens an (z.B. die Impress 43-Serie), die sich ideal als digitaler Anprobe-Kiosk einsetzen lassen. Die Kioske haben genug Rechenleistung und können mit der gewünschten AR-Software betrieben werden.
Mit friendlyway-Kiosken schaffen Sie die Grundlage für interaktive Spiegel am POS und virtuelle Fitting Rooms, die Ihre Kunden begeistern werden.
Cloudbasierte Verwaltung und Content-Steuerung
Ein zentrales Element der friendlyway-Lösung ist unsere cloudbasierte Plattform. Alle Try-on-Stationen im Einzelhandel, die Sie von uns betreiben, lassen sich über ein Web-Dashboard verwalten – egal, ob Sie eine oder hundert Installationen haben. Neue Inhalte können bequem hochgeladen und ausgerollt werden. Sie haben mehr Kontrolle über alle digitalen Touchpoints, müssen dafür aber weniger Aufwand betreiben. Gerade für Retailer mit mehreren Filialen ist das ein entscheidender Vorteil.
Skalierbarkeit für Einzel- und Filialbetriebe
Ob Einzelgeschäft oder Filialkette – friendlyway-Lösungen wachsen mit Ihren Anforderungen. Unsere gesamte Architektur ist modular und skalierbar – von einzelnen Standorten bis zu globalen Rollouts.
Sie können mit einer einzelnen Try-On-Station starten, ohne eine überdimensionierte Infrastruktur zu benötigen. Sollte das Konzept erfolgreich sein und Sie möchten es in weiteren Filialen ausrollen, ist dies unkompliziert möglich.
FAQ
Ein Virtual-Try-On-Display benötigt im Kern einen großen Bildschirm (idealerweise Touchscreen), eine Kamera und einen Rechner, auf dem die AR-Software läuft, ergänzt durch Sensoren und Software für präzises Tracking und realistische Darstellung.
Ja, Virtual Try-On eignet sich auch für kleine Shops, da es Platz spart, Personal entlastet, Kunden neugierig macht und sich modular und kosteneffizient skalieren lässt.
Die Darstellung ist heute sehr realistisch: Farben, Proportionen und Bewegungen werden meist korrekt wiedergegeben, sodass Kunden virtuelle Kleidung oder Make-up fotorealistisch sehen und zuverlässig Entscheidungen treffen können, auch wenn Haptik und Tragekomfort nur physisch überprüfbar sind.
Ja, viele Virtual Try-On-Systeme erlauben es, mehrere Produkte gleichzeitig zu kombinieren, sodass Kunden komplette Outfits oder Looks virtuell ausprobieren können.
Die Integration in bestehende Systeme erfolgt nahtlos über standardisierte Schnittstellen, APIs und Datenbankanbindungen, sodass Produkt- und Transaktionsdaten aktuell synchronisiert werden und die Virtual-Try-On-Station vollständig in Ihr IT-Ökosystem eingebunden ist.



