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Unternehmen reduzieren Leerfahrten in der Logistik, indem sie Touren besser planen, Prozesse digitalisieren und Fahrzeuge, Fahrer und Ladeprozesse in Echtzeit koordinieren. Digitale Transportplanung verbindet Auftragsdaten, Kapazitäten und Ladezeiten zu einem durchgängigen Prozess. So lassen sich Routen effizienter auslasten und unnötige Fahrten ohne Ladung deutlich verringern.
Key Facts auf einen Blick
- Unternehmen reduzieren Leerfahrten, um Transportkosten zu senken und die Fahrzeugauslastung zu verbessern.
- Digitale Tourenplanung verteilt Aufträge effizienter auf verfügbare Fahrzeuge.
- Echtzeitdaten ermöglichen kurzfristige Anpassungen in der Disposition.
- Ein Transport-Management-System (TMS) bündelt Auftrags- und Kapazitätsdaten zentral.
- KI in der Logistik unterstützt die automatisierte Routenoptimierung.
- Bessere Zusammenarbeit mit Speditionen reduziert ungenutzte Transportkapazitäten.
- Die geringere Leerfahrtenzahl senken CO₂-Emissionen entlang der gesamten Lieferkette.
Was sind Leerfahrten in der Logistik?
Leerfahrten in der Logistik sind Transportfahrten, bei denen ein Fahrzeug ohne Ladung oder nur teilweise beladen unterwegs ist. Sie entstehen häufig auf Rückfahrten oder bei schlecht abgestimmten Touren.
Typische Ursachen
Eine Leerfahrt liegt vor, wenn der Frachtraum ungenutzt bleibt, obwohl er verfügbar wäre. Typische Ursachen sind:
- unausgelastete Rücktouren,
- kurzfristige Stornierungen,
- fehlende Rückladungen.
Warum Leerfahrten Unternehmen viel Geld kosten
Im Jahr 2025 wurden im Straßengüterverkehr der EU laut Eurostat 1.886 Milliarden Tonnenkilometer transportiert. Frühere Schätzungen zeigen, dass 15 bis 30 % davon Leerfahrten waren.
Jede Leerfahrt verursacht Kraftstoff-, Personal- und Fahrzeugkosten ohne entsprechenden Ertrag. Über viele Touren summiert sich das zu einem erheblichen Anteil an den gesamten Transportkosten.

Welche Ursachen führen zu Leerfahrten?
Leerfahrten entstehen selten durch mehrere zusammenhängende Schwachstellen in der Planung. Darunter sind unzureichende Tourenplanung, fehlende Transparenz, schlechte Abstimmung zwischen Lager und Transport und kurzfristige Planänderungen.
Unzureichende Tourenplanung
Ohne systematische Tourenplanung bleiben Kapazitäten oft ungenutzt. Touren werden isoliert statt im Gesamtzusammenhang der Lieferkette geplant.
Fehlende Transparenz über Transportkapazitäten
- Disponenten haben keinen vollständigen Überblick darüber, welche Fahrzeuge wann verfügbar sind.
- Freie Kapazitäten bleiben ungenutzt, wodurch sich Rückladungen schwerer organisieren lassen.
Schlechte Abstimmung zwischen Lager und Transport
Fehlt die Verbindung zwischen Lagerprozessen und Disposition, entstehen Wartezeiten und ungeplante Leerfahrten durch verpasste Ladefenster.
Kurzfristige Planänderungen
- Stornierte Aufträge oder verschobene Liefertermine bringen bestehende Tourenpläne durcheinander.
- Fehlende Flexibilität erschwert die schnelle Anpassung von Routen und Fahrzeugzuweisungen.
- Fahrzeuge können nicht rechtzeitig mit neuen Aufträgen ausgelastet werden.
- Disponenten müssen kurzfristig reagieren, oft ohne vollständige Informationen über verfügbare Ladungen.
Reduzieren Sie Leerfahrten durch intelligente Planung und Echtzeitdaten.
Wie lassen sich Leerfahrten reduzieren?
Digitale Prozesse verbinden Planung, Daten und Kommunikation und schaffen so die Grundlage, um Leerfahrten zu vermeiden.
Digitale Tourenplanung
Digitale Transportoptimierung analysiert aktuelle Aufträge, verfügbare Fahrzeuge und freie Kapazitäten. Algorithmen vergleichen verschiedene Routenkombinationen und schlagen passende Rückladungen oder zusätzliche Aufträge entlang der Strecke vor.
Dadurch lassen sich freie Frachträume besser nutzen und Leerfahrten reduzieren.
Echtzeitdaten für bessere Disposition
Eine Studie von Maersk zu Logistiktrends 2025 zeigt, dass Supply-Chain-Transparenz durch Echtzeit-Tracking und Echtzeitdaten Unternehmen dabei unterstützt:
- schneller Entscheidungen zu treffen,
- Prozesse zu optimieren,
- Verluste durch unerwartete Veränderungen zu reduzieren.
Auch Trimble Transportation weist darauf hin, dass Unternehmen durch datenbasierte Verkehrsprognosen und Routenoptimierung den Kraftstoffverbrauch sowie die gefahrenen Kilometer um bis zu 10 % senken konnten.

Optimierte Zeitfensterplanung
Ein durchdachtes Zeitfenstermanagement reduziert Wartezeiten an Rampen und Toren. Durch die bessere Koordination von Ankunftszeiten, verfügbaren Ressourcen und Ladeprozessen können Verzögerungen vermieden werden. Das verhindert verpasste Anschlusstouren, die sonst zu Leerfahrten führen können.
Bessere Zusammenarbeit mit Speditionen
Ein enger Austausch mit Speditionen hilft, freie Kapazitäten partnerübergreifend zu nutzen – etwa durch gemeinsame Rückladungen oder die Weitergabe verfügbarer Transportmöglichkeiten.
Dadurch lassen sich Fahrzeuge besser auslasten und unnötige Leerfahrten vermeiden.
Automatisierte Yard-Prozesse
Automatisierte Abläufe auf dem Betriebshof verkürzen Standzeiten und sorgen dafür, dass Fahrzeuge schneller wieder für neue Touren verfügbar sind.
Digitale Lösungen schaffen mehr Transparenz über Fahrzeugpositionen, Ankunftszeiten und aktuelle Prozesse im Yard, wodurch sich Abläufe effizienter steuern lassen.
Welche Technologien unterstützen die Vermeidung von Leerfahrten?
Mehrere spezialisierte Systeme arbeiten zusammen, um Touren effizienter zu planen und Leerfahrten sichtbar zu machen. Dazu gehören TMS, YMS, Telematik, GPS-Tracking und KI.
Transport Management System (TMS)
Ein Transport-Management-System (TMS) plant, überwacht und optimiert Transporte zentral. Als TMS für die Logistik verknüpft es Auftragsdaten mit verfügbaren Fahrzeugen und Routen.
Yard Management System (YMS)
Ein Yard-Management (YMS) koordiniert Fahrzeugbewegungen auf dem Betriebsgelände. Es sorgt dafür, dass Fahrzeuge ohne unnötige Standzeiten be- und entladen werden.
KI-gestützte Routenoptimierung
KI analysiert gleichzeitig verschiedene Faktoren:
Verkehrslage + Fahrzeugauslastung + Ladezustand + Lieferfenster
Das ermöglicht:
- Berechnung optimaler Routen und Fahrzeugzuweisungen.
- Vermeidung unnötiger Umwege und Leerfahrten.
- Bessere Auslastung der Transportkapazitäten und weniger ungenutzte Kilometer.
Routenoptimierung auf Basis künstlicher Intelligenz passt Touren dynamisch an aktuelle Bedingungen an. Dadurch können freie Kapazitäten besser genutzt und ineffiziente Fahrten reduziert werden.
Telematik und GPS-Tracking
Telematik- und GPS-Tracking liefern kontinuierlich Echtzeitdaten wie:
- Fahrzeugstandorte,
- voraussichtliche Ankunftszeiten (ETA),
- Fahrzeugstatus,
- verfügbare Kapazitäten.
Diese Informationen fließen direkt in die Disposition ein und ermöglichen es, Touren schneller anzupassen, freie Ressourcen besser zu nutzen und Leerfahrten zu reduzieren.
Digitale Fahrerkommunikation
Digitale Fahrerkommunikation ist per mobile Apps möglich. Sie informiert Fahrer über kurzfristige Änderungen, neue Aufträge oder mögliche Rückladungen in Echtzeit.
Vorteile einer geringeren Leerfahrtenquote
Eine niedrigere Leerfahrtenquote verbessert Kosten, Nachhaltigkeit und Effizienz von Transportprozessen. Durch digitale Logistik und Prozessautomatisierung können Unternehmen vorhandene Kapazitäten besser nutzen, Leerfahrten reduzieren und ihre Kostenoptimierung vorantreiben.
Niedrigere Transportkosten
Leerfahrten verursachen Kosten, ohne einen direkten Umsatz zu generieren. Unternehmen zahlen weiterhin für Kraftstoff, Personal, Fahrzeugwartung und Maut, obwohl keine Ware transportiert wird.
Digitale Lösungen unterstützen die Kostenoptimierung, indem sie Aufträge, verfügbare Fahrzeuge und Routen automatisch analysieren.
Höhere Fahrzeugauslastung
Moderne Transportmanagement-Systeme und KI-gestützte Planung helfen dabei, passende Aufträge zu kombinieren und Fahrzeuge effizienter einzusetzen. Die besten Maßnahmen für eine höhere Auslastung sind:
- automatische Erkennung freier Kapazitäten;
- intelligente Kombination von Hin- und Rückladungen;
- dynamische Anpassung von Routen bei neuen Aufträgen.
So können Unternehmen mehr Transporte mit derselben Flotte durchführen und ungenutzte Kapazitäten vermeiden.
Weniger CO₂-Emissionen
Jeder Kilometer ohne Ladung verursacht zusätzliche Emissionen, ohne einen Mehrwert für die Lieferkette zu schaffen. Durch die Reduzierung von Leerfahrten sinkt die gesamte Fahrleistung, wodurch Unternehmen ihren Kraftstoffverbrauch und CO₂-Ausstoß verringern können.
Digitale Logistiklösungen ermöglichen eine bessere Planung von Fahrten und helfen dabei, nachhaltigere Transportentscheidungen zu treffen.
Bessere Lieferzuverlässigkeit
Eine geringere Leerfahrtenquote verbessert nicht nur die Auslastung, sondern auch die Stabilität von Transportprozessen. Optimierte Tourenplanung, Echtzeitdaten und automatisierte Prozesse ermöglichen es Disponenten, schneller auf Änderungen zu reagieren und Lieferungen zuverlässiger zu steuern.
Dadurch lassen sich:
- Verspätungen besser vermeiden;
- Lieferzeiten genauer einhalten;
- Folgeprobleme in der Lieferkette reduzieren.
Höhere Produktivität
Wenn Fahrzeuge und Mitarbeiter effizienter eingesetzt werden, steigt die Produktivität des gesamten Fuhrparks. Disponenten verbringen weniger Zeit mit manueller Planung und können durch Prozessautomatisierung schneller bessere Entscheidungen treffen.
Eine geringere Leerfahrtenquote sorgt somit nicht nur für niedrigere Kosten, sondern verbessert auch die tägliche Arbeit von Fahrern, Disponenten und Logistikteams.

Best Practices aus der Praxis
Unternehmen mit einer niedrigen Leerfahrtenquote setzen auf ähnliche Prinzipien: Sie schaffen Transparenz, vernetzen Prozesse und nutzen digitale Lösungen, um Transporte effizienter zu planen und Kapazitäten besser auszulasten.
Transporte zentral koordinieren
Eine zentrale Koordination von Transportaufträgen und Kapazitäten ermöglicht einen besseren Überblick über verfügbare Fahrzeuge, geplante Touren und freie Frachträume. Statt isolierter Planung können Unternehmen Aufträge gezielt kombinieren und Rückladungen einfacher organisieren.
Zentrale Transportplanung → bessere Kapazitätsübersicht → optimale Auslastung → weniger Leerfahrten.
Daten in Echtzeit nutzen
Echtzeitdaten zu Fahrzeugstandorten, Lieferstatus und verfügbaren Kapazitäten helfen Disponenten, schneller auf Änderungen zu reagieren. Dadurch lassen sich Touren anpassen, Ressourcen effizienter nutzen und unnötige Kilometer vermeiden.
Wichtige Daten für die Disposition sind:
- Fahrzeugpositionen und voraussichtliche Ankunftszeiten (ETA),
- verfügbare Ladeflächen und Fahrzeugstatus,
- aktuelle Verzögerungen oder Abweichungen.
Prozesse zwischen Lager und Transport verknüpfen
Eine enge Verbindung zwischen Lagerprozessen, Zeitfenstermanagement und Transportplanung reduziert Wartezeiten und verbessert den gesamten Ablauf. Wenn Ladeprozesse und Fahrzeugverfügbarkeit abgestimmt sind, können Fahrzeuge schneller für neue Aufträge eingesetzt werden.
Abgestimmte Lager- und Transportprozesse → kürzere Standzeiten → schnellere Fahrzeugverfügbarkeit.
KPIs kontinuierlich analysieren
Die regelmäßige Analyse von Kennzahlen hilft Unternehmen, Optimierungspotenziale zu erkennen. Wichtige KPIs sind beispielsweise Leerfahrtenquote, Fahrzeugauslastung, gefahrene Kilometer ohne Ladung und Transportkosten.
Auf Basis dieser Daten können gezielte Maßnahmen umgesetzt und Transportprozesse langfristig verbessert werden.
Häufige Fehler bei der Reduzierung von Leerfahrten
Häufige Fehler bei der Reduzierung von Leerfahrten sind die Planung auf Basis veralteter Daten, fehlende Systemintegration, mangelnde Analyse der Leerfahrtenquote und eine unzureichende Zusammenarbeit mit Transportpartnern.
Entscheidungen auf Basis veralteter Daten
Wer mit Tagesdaten statt Echtzeitinformationen plant, verpasst kurzfristige Chancen für Rückladungen und kann freie Transportkapazitäten nicht rechtzeitig nutzen. Dadurch bleiben Fahrzeuge häufiger ohne passende Anschlussaufträge unterwegs.
Fehlende Systemintegration
Isolierte Insellösungen ohne Verbindung zu TMS oder YMS erschweren eine ganzheitliche Logistikoptimierung. Fehlende Schnittstellen führen dazu, dass wichtige Informationen nicht zentral verfügbar sind und Disponenten Entscheidungen langsamer treffen müssen.
Keine Auswertung der Leerfahrtenquote
Ohne regelmäßiges Tracking bleibt unklar, wo genau Optimierungspotenzial besteht. Unternehmen erkennen ineffiziente Prozesse oft zu spät, sodass Verbesserungen eher zufällig als datenbasiert und gezielt erfolgen.
Unzureichende Kommunikation mit Transportpartnern
Fehlender Austausch mit Speditionen und Partnern verhindert, dass freie Kapazitäten gemeinsam genutzt werden können. Eine mangelnde Abstimmung erschwert die Organisation von Rückladungen und erhöht das Risiko zusätzlicher Leerfahrten.
Verbinden Sie TMS, Echtzeitdaten und KI für eine effizientere Transportlogistik.
Vergleich manueller und digitaler Transportplanung
Der direkte Vergleich zeigt, wie stark sich digitale Prozesse auf zentrale Logistikkennzahlen auswirken.
Vergleichstabelle: Leerfahrtenquote, Fahrzeugauslastung, Planungsgeschwindigkeit, Transparenz, Kosten und CO₂-Emissionen
Manuelle und digitale Transportplanung unterscheiden sich deutlich bei Effizienz, Transparenz und Ressourcennutzung. Während klassische Prozesse häufig auf manuellen Daten und begrenzter Übersicht basieren, ermöglichen digitale Lösungen eine dynamische Planung, bessere Fahrzeugauslastung und eine gezielte Reduzierung von Leerfahrten.
| Kriterium | Manuelle Transportplanung | Digitale Transportplanung |
| Leerfahrtenquote | Hoch | Deutlich reduziert |
| Fahrzeugauslastung | Ungleichmäßig | Optimiert durch Echtzeitdaten |
| Planungsgeschwindigkeit | Langsam, manuell | Schnell, automatisiert |
| Transparenz | Gering | Durchgängig über TMS/YMS |
| Kosten | Höher durch Leerlauf | Niedriger durch bessere Auslastung |
| CO₂-Emissionen | Höher | Reduziert durch weniger Leerkilometer |
Fazit
Weniger Leerfahrten in der Logistik entstehen nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch das Zusammenspiel aus digitaler Tourenplanung, Echtzeitdaten und enger Zusammenarbeit mit Speditionen. Systeme wie ein Transport-Management-System (TMS) und ein Yard-Management (YMS) liefern dafür die notwendige Datenbasis. Unternehmen, die ihre Logistikprozesse konsequent digitalisieren und Kennzahlen wie die Leerfahrtenquote regelmäßig auswerten, senken Kosten, verbessern die Fahrzeugauslastung und reduzieren gleichzeitig ihren CO₂-Ausstoß.
Quellen
- Eurostat (2025): Road freight transport statistics
- Eurostat (2024): Road freight transport statistics
- Trimble Transportation (2025): The Benefit and Opportunity of Real-Time Visibility – Research Report & eBook
- Maersk (2025): The Logistics Trend Map
FAQ
Leerfahrten sind Transportfahrten, bei denen ein Fahrzeug ohne Ladung oder nur teilweise beladen unterwegs ist. Sie entstehen häufig bei Rückfahrten, fehlenden Anschlussaufträgen oder schlecht abgestimmten Touren. Dadurch entstehen Kosten für Kraftstoff, Personal und Fahrzeugnutzung, ohne dass diesen Ausgaben ein entsprechender Transportertrag gegenübersteht.
Leerfahrten entstehen durch unzureichende Tourenplanung, fehlende Transparenz über verfügbare Kapazitäten und eine mangelnde Abstimmung zwischen Lager, Disposition und Transportpartnern. Auch kurzfristige Planänderungen wie stornierte Aufträge, verschobene Liefertermine oder unerwartete Verzögerungen können dazu führen, dass Fahrzeuge nicht optimal ausgelastet werden.
Unternehmen können Leerfahrten durch digitale Tourenplanung, Echtzeitdaten und eine bessere Koordination mit Speditionen reduzieren. Auch optimiertes Zeitfenstermanagement, automatisierte Yard-Prozesse und eine zentrale Übersicht über verfügbare Kapazitäten helfen dabei, Fahrzeuge effizienter einzusetzen und freie Frachträume besser zu nutzen.
Ein Transport-Management-System (TMS) und ein Yard-Management-System (YMS) bilden die technische Grundlage für eine effiziente Transportsteuerung. Ergänzt durch Telematik, GPS-Tracking und KI-gestützte Routenoptimierung können Unternehmen Touren genauer planen, Kapazitäten besser auslasten und Leerfahrten gezielt vermeiden.
Ein TMS bündelt Auftrags-, Kapazitäts- und Routendaten zentral und schafft dadurch mehr Transparenz über alle Transportprozesse. Es unterstützt die Disposition dabei, optimale Touren zu planen, freie Kapazitäten frühzeitig zu erkennen und Fahrzeuge entlang der gesamten Strecke effizient auszulasten.
Weniger Leerfahrten reduzieren den Kraftstoffverbrauch und damit die CO₂-Emissionen pro transportierter Einheit. Gleichzeitig sinken die Transportkosten, da Fahrzeuge seltener ohne Ladung unterwegs sind und vorhandene Kapazitäten besser genutzt werden. Zusätzlich verbessern Unternehmen ihre Ressourceneffizienz und können nachhaltigere Transportprozesse etablieren.



