Moderne Empfangslösungen zeigen Professionalität, leiten Besucher klar und entlasten Mitarbeitende. Virtueller Empfang und Self-Check-in-Kioske sorgen dafür, dass alles schnell, sicher und effizient abläuft. Je nach Bedarf lassen sich beide Ansätze auch in einem hybriden Konzept kombinieren.
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Wichtiges im Überblick
- Virtueller Empfang: Digitale Vorabregistrierung, Remote-Support, zentrale Steuerung mehrerer Standorte, weniger Empfangspersonal nötig.
- Self-Check-in-Kiosk: Besucher führen sich selbst durch den Check-in, Badge-Druck und Identifikation, sichtbare Orientierung im Eingangsbereich, Entlastung der Mitarbeitenden, besonders bei hohem Besucheraufkommen.
- Kombination aus virtuellem Empfang und Kiosk ist skalierbar und passt für wachsende Organisationen sowie ermöglicht einheitliches Besuchermanagement.
Digitale Empfangssysteme im Überblick
Digitaler Empfang hilft Unternehmen, Besucher effizient, sicher und professionell zu empfangen, während interne Abläufe vereinfacht werden.
Ziel und Zweck moderner Empfangslösungen
Ein Empfang heute ist mehr als Gäste begrüßen: Mit digitalem Besuchermanagement kommen Besucher schnell und sicher an, während der interne Aufwand gering bleibt. Ein gutes Empfangssystem für Unternehmen sorgt für einen professionellen ersten Eindruck, kurze Wartezeiten, klare Abläufe und einfachen Überblick, wer wann im Gebäude ist, und ist dabei sowohl für Besucher einfach als auch für Teams zuverlässig steuerbar.
Digitalisierung des Empfangsbereichs
Wenn Unternehmen den Empfang automatisieren, geschieht das meist in drei Schritten: Vorbereitung (Einladungen, Regeln, Unterlagen), Ankunft (Check-in, Orientierung, Identifikation) und Weiterverarbeitung (Mitarbeiter informieren, Dokumentation, Zutrittsrechte). Ein digitaler Besucherempfang kann dabei entweder remote laufen oder sichtbar am Eingang stehen.
Abgrenzung zu klassischen Empfangskonzepten
Klassische Empfänge hängen stark von der Person ab und laufen oft manuell, während eine digitale Rezeption Abläufe standardisiert, messbar macht und leichter auf mehrere Standorte übertragbar ist – dabei kann sie trotzdem freundlich und klar wirken.
Entdecken Sie, wie digitales Besuchermanagement funktioniert.
Virtueller Empfang – Konzept und Funktionsweise
Ein virtueller Empfang bündelt alle Abläufe digital, damit Besucher schnell ankommen, Mitarbeitende entlastet werden und Sicherheit sowie Übersicht gewährleistet sind.
Digitale Vorabregistrierung von Besuchern
Wenn der Besuch vorab organisiert wird, bringt die digitale Besucherregistrierung viele Vorteile:
- Besucher können ihre Daten selbst erfassen und erhalten klare Informationen zu Adresse, Anfahrt, Ansprechpartnern und Regeln,
- Rückfragen am Empfang werden reduziert, und interne Teams wissen schon vorab, wer erwartet wird,
- Datenschutzinformationen, Sicherheitsregeln und Besuchervereinbarungen lassen sich direkt im Ablauf integrieren, ohne Papierkram am Empfang.
Remote-Empfang ohne physische Präsenz
Beim Remote-Empfang wird der Empfang so organisiert, dass vor Ort kein Personal nötig ist. Eine zentrale Stelle betreut mehrere Standorte, beantwortet Fragen, hilft bei Problemen und steuert Ausnahmen. So wird ein Empfang ohne Personal am Standort möglich, besonders für Standardfälle und außerhalb der Stoßzeiten.
Automatisierte Besucherkommunikation
Automatisierte Besucherkommunikation sorgt dafür, dass Informationen konsistent und klar bei Besuchern und Mitarbeitenden ankommen:
- Besucher erhalten Bestätigungen, Ankunftsanweisungen, Hinweise zu Parken, Sicherheit oder Compliance,
- Interne Gastgeber werden automatisch informiert, z. B. „Gast ist da“,
- Wiederkehrende Besuchertypen (Bewerber, Dienstleister, Kunden, Lieferanten) verursachen weniger Aufwand und Fehler,
- Alles zusammen reduziert Reibung, spart Zeit und macht den Empfang effizienter.
Digitale Zutrittsfreigabe und Weiterleitung
Ein virtueller Empfang kann auch das Zutrittsmanagement für Besucher übernehmen: Er regelt, wer wann wohin darf, leitet Besucher nach dem Check-in zum Gastgeber oder gibt Eingänge frei, und alle Freigaben werden sicher dokumentiert.

Self-Check-in-Kiosk – Konzept und Funktionsweise
Self-Check-in-Kioske werden in modernen Empfangsbereichen immer wichtiger, weil sie Besucherfluss und interne Abläufe effizient verbinden.
Check-in über stationäre Terminals
Ein Besucher-Check-in-Terminal erlaubt es Besuchern, selbstständig einzuchecken und Aufgaben wie Ansprechpartnerwahl, Regelbestätigung oder interne Benachrichtigungen direkt am Terminal zu erledigen, besonders praktisch bei vielen Gästen vor Ort.
Touchbasierte Besucherführung
Touchbasierte Kioske führen Besucher Schritt für Schritt durch Check-in, Ansprechpartnerwahl und Bestätigungen, arbeiten Standardfälle schnell ab und können gleichzeitig als sichtbare digitale Empfangsfläche mit Design und Orientierung dienen.
Badge-Druck und Identifikation
Ein Kiosk kann Unternehmen mehrere Vorteile beim Besuchermanagement bieten:
- Sichtbare Besucherkennzeichnung durch Ausweisdruck (Badge) zur Unterstützung interner Sicherheitsroutinen, z. B. „Wer gehört hierher?“,
- Unterstützung der Identifikation durch Datenabgleich, Foto oder Dokumentenbestätigung je nach Sicherheitsniveau,
- Einhaltung des Datenschutzes durch sorgfältige Planung, welche Daten nötig sind und wie lange sie gespeichert werden.
Anbindung an Türen, Schranken und Aufzüge
Ein Kiosk bringt mehr, wenn er mit Türen, Schranken, Drehkreuzen oder Aufzügen verbunden ist. Dann kann er nicht nur den Check-in erledigen, sondern Besucher anmelden, Mitarbeitende informieren und je nach Regeln den Zutritt steuern.

Vorteile des virtuellen Empfangs für Unternehmen
Der virtuelle Empfang bietet Unternehmen eine flexible und effiziente Möglichkeit, Besucherprozesse standortübergreifend zu steuern.
Reduzierung von Empfangspersonal
Virtueller Empfang kann helfen, Personal effizienter einzusetzen:
- Weniger klassische Empfangszeiten nötig,
- Personal konzentriert sich auf Ausnahmen statt auf Standardprozesse,
- Standardfälle laufen digital, Support erfolgt zentral oder nach Bedarf.
Zentrale Steuerung mehrerer Standorte
Eine virtuelle Rezeption für Unternehmen ermöglicht es, mehrere Standorte zentral zu steuern: gleiche Regeln, Abläufe und Datenqualität, auch wenn nicht jeder Standort einen vollen Empfang hat.
Flexible Nutzung ohne Hardware-Abhängigkeit
Ein virtueller Ansatz ist flexibel, weil er wenig von fester Hardware abhängt und auch bei kleinen Eingängen, Umzügen oder Änderungen im Gebäude weiter funktioniert.
Schnelle Einführung und Skalierbarkeit
Ein virtueller Empfang lässt sich meist schnell einführen und leicht auf weitere Standorte oder Anforderungen ausweiten, ohne den Prozess jedes Mal neu aufzubauen.

Vorteile von Self-Check-in-Kiosken
Self-Check-in-Kioske helfen Unternehmen, Besucherströme vor Ort klar zu steuern und Routineaufgaben am Empfang zu automatisieren.
Klare Besucherführung im Eingangsbereich
Ein Kiosk führt Besucher sichtbar durch den Ablauf und nimmt ihnen die Unsicherheit, wo sie hinmüssen. Besonders für externe Gäste ist diese klare Orientierung ein großer Vorteil.
Hohe Sichtbarkeit des Empfangs
Ein Kiosk sorgt für hohe Sichtbarkeit des Empfangs:
- Klare Orientierung für Besucher,
- Weniger Suchaufwand und geringeres Risiko, dass Gäste falsch laufen,
- Professioneller Eindruck durch gutes Corporate Design und Mehrsprachigkeit, besonders ohne klassischen Tresen.
Entlastung von Mitarbeitenden
Ein Kiosk nimmt Mitarbeitenden viel Routinearbeit ab, weil Besucher viele Schritte selbständig erledigen. Das Personal wird dann vor allem bei Sonderfällen gebraucht, zum Beispiel bei falschem Ansprechpartner, fehlender Registrierung oder besonderen Zutrittsregeln.
Geeignet für hohes Besucheraufkommen
Ein Kiosk ist besonders sinnvoll bei vielen Besuchern, weil er Standardfälle schnell und einheitlich abwickeln kann – vor allem mit Vorabregistrierung oder QR-/Code-Check-in. So wird er zur praktischen Erweiterung der Empfangskapazität, ohne dass entsprechend mehr Personal nötig ist.
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Entscheidungsfaktoren bei der Systemauswahl
Bei der Auswahl eines Empfangssystems sollten Unternehmen verschiedene Faktoren berücksichtigen, um den Ablauf für Besucher effizient, sicher und passend zur Situation zu gestalten.
Besucherfrequenz und Standortstruktur
Wichtig sind zwei Fragen:
- Wie viele Besucher kommen pro Tag und wie verteilt sich das?
- Ist es ein einzelner Standort oder mehrere?
Wenige Besucher an vielen Standorten eignen sich oft für virtuelle Lösungen, viele Besucher an einem Eingang eher für Kioske, die sichtbar führen und schnell abarbeiten. Auch die Gebäudeform – mehrere Eingänge, Mischflächen oder unterschiedliche Besuchertypen – spricht für flexible oder hybride Konzepte.
Sicherheits- und Compliance-Anforderungen
Sicherheits- und Compliance-Anforderungen legen fest, wer sich identifizieren muss, welche Regeln Besucher bestätigen sollen und ob Sperrlisten gelten. Gleichzeitig muss der Datenschutz eingehalten werden, also welche Daten erfasst, wie Besucher informiert und wie lange Daten gespeichert werden – bei sensiblen Standorten kommen zusätzliche Maßnahmen hinzu.
Budget, Betriebskosten und ROI
Bei Empfangslösungen fallen die Kosten unterschiedlich an:
- Ein Kiosk kostet oft einmalig für Hardware und Installation und zusätzlich für Wartung.
- Virtuelle Ansätze verursachen eher laufende Kosten für Software, Betrieb und Support.
Entscheidend für den ROI ist nicht die Art der Lösung, sondern wie gut Standardabläufe automatisiert werden, wie sehr Mitarbeitende entlastet werden und welche Folgen Fehler oder Sicherheitsprobleme in deinem Unternehmen hätten.
Erwartungshaltung der Besucher
Besucher haben unterschiedliche Erwartungen: Kunden wollen einen hochwertigen Empfang, Lieferanten eine schnelle Abwicklung, Bewerber Orientierung und Professionalität.
Wichtige Faktoren sind außerdem Sprache, Barrierefreiheit, digitale Gewohnheiten und ob Besucher spontan oder vorab eingeladen kommen. Die beste Lösung macht die häufigsten Fälle einfach und zuverlässig, ohne Ausnahmen zu vernachlässigen.
Einsatzszenarien in der Praxis
Einsatzszenarien in der Praxis zeigen, wie unterschiedliche Empfangslösungen je nach Standort, Besucheraufkommen und Abläufen genutzt werden können.
Unternehmenszentralen und Bürogebäude
In HQs und Büros ist der Empfang oft Teil der Marke und ein Servicepunkt. Virtuelle Lösungen eignen sich, wenn der Betrieb flexibel sein soll, z. B. bei Randzeiten oder mehreren Eingängen. Kioske sind praktisch, wenn Sichtbarkeit und klare Self-Service-Führung wichtig sind. Oft kombiniert man die digitale Vorabregistrierung mit einem sichtbaren Check-in-Punkt.
Industrie- und Produktionsstandorte
Hier gelten oft strengere Sicherheitsregeln, wie Einweisungen, PSA oder Begleitpflicht. Kioske sind nützlich, wenn Besucher an festen Punkten eintreffen und standardisierte Abläufe brauchen. Virtuelle Elemente helfen, mehrere Tore oder Standorte zentral zu steuern und Ausnahmen effizient zu lösen.
Öffentliche Einrichtungen und Behörden
Klare Prozesse, Nachvollziehbarkeit und hohe Besucherzahlen sind hier entscheidend. Kioske strukturieren Besucherströme, wenn Inhalte verständlich und barrierefrei sind. Virtuelle Elemente geben vorab Informationen, ordnen Termine und Anliegen und reduzieren Rückfragen vor Ort.
Co-Working-Spaces und Business Center
Hier treffen viele unterschiedliche Besuchergruppen aufeinander, oft zu wechselnden Zeiten. Virtuelle Konzepte sind flexibel und brauchen keinen klassischen Tresen. Kioske eignen sich, wenn ein zentraler Empfangspunkt vorhanden ist, an dem Besucherströme gebündelt werden.

Hybride Empfangskonzepte
In der Praxis setzen sich hybride Empfangskonzepte immer häufiger durch, weil sie die Flexibilität virtueller Lösungen mit der Klarheit eines physischen Check-ins verbinden.
Kombination aus virtuellem Empfang und Kiosk
Hybride Empfangskonzepte verbinden virtuelle und Kiosk-Lösungen:
- Besucher erhalten vorab eine Einladung und registrieren sich digital,
- Am Standort erfolgt ein schneller kontaktloser Check-in per Code oder QR am Kiosk,
- Für Sonderfälle steht Remote-Support zur Verfügung, z. B. wenn der Gastgeber nicht erreichbar ist oder Daten fehlen.
Skalierbarkeit für wachsende Organisationen
Wachsende Unternehmen brauchen ein Modell, das neue Standorte, Besuchertypen und Sicherheitsregeln ohne großen Aufwand abbildet. Hybride Konzepte lassen sich schrittweise ausbauen: zuerst Prozesse und Software standardisieren, dann Hardware dort ergänzen, wo sie wirklich gebraucht wird, z. B. am Hauptstandort oder bei hohem Besucheraufkommen.
Einheitliches Besuchermanagement
Ein Check-in-System für Unternehmen funktioniert am besten mit einem einheitlichen Daten- und Prozesskern:
- Keine Insellösungen („hier Kiosk, dort Excel-Liste, dort Telefon“),
- Gleiche Regeln für alle Standorte und Besuchertypen,
- Einheitliche Informationsqualität und einfache Auswertbarkeit,
- Weniger Risiken und bessere Erfahrung für Besucher und Mitarbeitende.
Zukunftssichere Empfangsstrategie
Ein Empfang ist zukunftssicher, wenn er modular bleibt: Er passt sich neuen Standorten an, integriert bestehende Zutrittssysteme, erfüllt neue Compliance-Regeln und bleibt für Besucher einfach. Hybride Strategien sind dafür oft der praktischste Weg.
FAQ
Langfristig ist die Empfangslösung wirtschaftlicher, die Standardabläufe zuverlässig automatisiert und Ausnahmen effizient handhabt, egal ob virtuell oder im Kiosk.
Ein virtueller Empfang eignet sich auch für große Standorte, wenn Prozesse, Support und Zutrittslogik klar organisiert sind, ggf. ergänzt durch einen Kiosk für Orientierung.
Ein Self-Check-in-Kiosk ist sinnvoll, wenn viele Besucher gleichzeitig kommen, klare Anleitungen benötigen oder Sicherheits- und Identifikationsschritte direkt am Eingang wichtig sind.
Datenschutz und DSGVO werden umgesetzt, indem nur notwendige Daten erfasst, transparent informiert, Zugriffe begrenzt, Löschfristen festgelegt und alle Prozesse von Anfang an datenschutzkonform gestaltet werden.
Ja, bestehende Zutrittssysteme können oft integriert werden, sodass Besucherdaten direkt Abläufe wie Zutritt oder Ausweise steuern, abhängig von System, Schnittstellen und Sicherheitsanforderungen.
Besucher sollten vorab klare Ankunftsinformationen erhalten, und Mitarbeitende brauchen einfache Benachrichtigungen darüber, wer angekommen ist, wo die Person wartet und was zu tun ist.
Bei System- oder Stromausfällen sollte ein professioneller Empfang immer einen klaren Notfall-Fallback haben, z. B. manuelle Check-ins, definierte Ansprechpartner und alternative Zutrittswege.
Ja, eine spätere Erweiterung ist möglich, wenn die Lösung modular geplant und der Empfang Schritt für Schritt nach Bedarf ausgebaut wird.



