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Wo täglich viele externe Lkw-Fahrer aufeinandertreffen, entscheidet ein funktionierender Arbeitsschutz über Sicherheit, Haftung und Effizienz. Papierformulare und Aushänge können diesem Anspruch längst nicht mehr gerecht werden – zu komplex sind Prozesse, zu international die Fahrer. Digitale Gefährdungsbeurteilungen bringen Ordnung in dieses Spannungsfeld und machen Sicherheit erstmals messbar, nachweisbar und skalierbar.
Schlüsselfakten
- Digitale Gefährdungsbeurteilungen erhöhen Sicherheit und Effizienz durch automatisierte Abläufe.
- Mehrsprachige, intuitive Unterweisungen sorgen dafür, dass alle Fahrer sie problemlos nutzen.
- friendlyway bietet schlüsselfertige, anpassbare Terminals und Cloud-Lösungen für digitale Gefährdungsbeurteilungen.
Was ist eine digitale Gefährdungsbeurteilung?
Digitale Gefährdungsbeurteilungen revolutionieren den Arbeitsschutz in der Logistik, indem sie Sicherheit, Effizienz und Compliance im Transport nahtlos verbinden.
Definition und rechtlicher Hintergrund
Eine digitale Gefährdungsbeurteilung ist die digitale Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung (§5 ArbSchG) zur systematischen Erfassung von Risiken und Ableitung von Schutzmaßnahmen, wodurch der Arbeitsschutz in der Logistik effizient umgesetzt wird und Compliance in Transport gewährleistet ist.
Warum traditionelle Methoden nicht mehr ausreichen
Viele Betriebe setzen noch auf Aushänge oder Papierformulare, die weder praktikabel noch rechtssicher sind und daher an ihre Grenzen stoßen, wenn Fahrersicherheit in der Logistik gewährleistet werden soll. Gründe dafür sind u.a.:
- Sprachbarrieren und Kommunikation: Eine Sicherheitsunterweisung für Fahrer muss jedoch in einer Sprache erfolgen, die der Fahrer versteht, und dies ist lückenlos zu dokumentieren.
- Manuelle Prozesse und Effizienz: Traditionelle Einweisungen bedeuten oft, dass ein Mitarbeiter jeden ankommenden Lkw-Fahrer persönlich betreut. Bei hohem Lkw-Aufkommen entstehen dadurch Wartezeiten, Staus an der Pforte und Frustration auf beiden Seiten.
- Dokumentation und Rechtssicherheit: Ein digitales System schafft Abhilfe, indem es alle Schritte transparent macht und automatisch archiviert – eine dokumentierte Gefährdungsanalyse entsteht quasi nebenbei.
Digitale Umsetzung: Automatisierung und Dokumentation
Bei einer digitalen Gefährdungsbeurteilung läuft vieles automatisch ab: Eine automatisierte Sicherheitsabfrage erfasst Fahrer interaktiv zu Gefahren und Schutzmaßnahmen, alle Antworten werden elektronisch protokolliert. Das spart Zeit, reduziert Fehler und erhöht die digitale Arbeitssicherheit, während Management jederzeit Compliance und Unterweisungen einsehen kann.
So reduzieren Sie Risiken und Aufwand im Fahrer-Check-in.
Besondere Gefahren für Lkw-Fahrer auf dem Betriebsgelände
Sichere Abläufe auf dem Betriebshof sind entscheidend, um Unfälle zu vermeiden, Gefahren systematisch zu erkennen und die Compliance im Transport zu gewährleisten.
Rangieren, Rampensicherung, Verkehrsführung
Auf Unternehmensgeländen lauern viele Gefahren für Lkw-Fahrer, besonders beim Rangieren und Rückwärtsfahren an der Rampe. Technische Hilfsmittel und Einweiser verbessern die Gefahrenerkennung an der Rampe, und Rampensicherung verhindert Unfälle. Eine klare Verkehrsführung und eine gezielte Risikobewertung der LKW-Zufahrt helfen, Unfälle zu vermeiden und Schwachstellen systematisch zu erfassen.
Wartezeiten, schlechte Kommunikation, Zugangsbeschränkungen
Organisatorische Probleme wie Wartezeiten, schlechte Kommunikation und unklare Zugangsbeschränkungen erhöhen das Unfallrisiko, das digitale Gefährdungsbeurteilungen durch klare Abläufe und Mehrsprachigkeit reduzieren.
Verantwortung des Betreibers – gesetzliche Vorgaben
Der Betreiber ist gesetzlich verantwortlich für die Sicherheit auf dem Betriebshof, muss Gefahren erkennen, Schutzmaßnahmen umsetzen und Unterweisungen – auch für Fremdfahrer – nachweisen, wobei digitale Lösungen Compliance im Transport erleichtern und Haftungsrisiken minimieren.

Wie funktioniert eine digitale Gefährdungsbeurteilung?
Eine digitale Gefährdungsbeurteilung automatisiert den Check-in von Fahrern, integriert Sicherheitsunterweisungen und dokumentiert alles in Echtzeit zur Gewährleistung von Sicherheit und Compliance.
Check-in-Prozess mit Sicherheitsabfrage
Statt sich in eine analoge Besucherliste einzutragen und auf den Pförtner zu warten, durchläuft der Fahrer einen Fahrer-Check-in mit Unterweisung – oft an einem Self-Service-Terminal. Dort meldet er sich selbstständig an, z.B. indem er eine zuvor erhaltene PIN oder einen QR-Code scannt. Das System erkennt den Vorgang und startet den automatisierten Check-in-Prozess.
Dabei werden zunächst die Basisdaten erfasst: Identität des Fahrers (Name, Firma, eventuell Führerschein/ID-Abgleich) und Angaben zur Ladung oder zum Termin.
Integrierte Unterweisungen und Pflichterklärungen
Die digitale Gefährdungsbeurteilung integriert die Sicherheitsunterweisung direkt in den Check-in-Prozess.
- Fahrer erhalten interaktive Informationen zu relevanten Sicherheitsregeln,
- Bestätigen ihr Verständnis per Quiz oder digitaler Unterschrift,
- Das System protokolliert alles automatisch.
So entsteht ein standardisierter, nachvollziehbarer Prozess, der Zeit spart, Fehler reduziert und wiederkehrende Fahrer effizient behandelt.
Digitale Dokumentation mit Zeitstempel und Nutzer-ID
Digitale Gefährdungsbeurteilungen protokollieren automatisch alle Vorgänge mit Zeitstempel und Nutzer-ID, sodass jederzeit nachvollziehbar ist, welcher Fahrer wann welche Unterweisungen gemacht hat. Das ersetzt Papierformulare, sichert Audit- und Compliance-Nachweise und reduziert Haftungsrisiken, weil das Unternehmen jederzeit beweisen kann, dass Sicherheitsvorgaben erfüllt wurden.
Sofortige Weiterleitung an Sicherheitsbeauftragte
Digitale Systeme leiten Check-in-Ereignisse sofort an Sicherheitsbeauftragte weiter, zeigen live, welche Fahrer auf dem Gelände sind, und ermöglichen bei Problemen direkte Hilfe – so können Verantwortliche in Echtzeit reagieren und die Sicherheit besser überwachen.

Vorteile für Unternehmen und Fahrer
Digitale Gefährdungsbeurteilungen erhöhen Sicherheit, Effizienz und Nachvollziehbarkeit auf Unternehmensgeländen. Aber was konkret können sie verbessern?
Minimierung von Unfällen und Haftungsrisiken
Digitale Gefährdungsbeurteilungen senken Unfälle und reduzieren Haftungsrisiken, indem sie jeden Fahrer lückenlos unterweisen. Das System stellt sicher, dass kein sicherheitskritischer Schritt vergessen wird, was die Fahrersicherheit in der Logistik deutlich erhöht. Zudem liefern digitale Protokolle transparente Nachweise für Compliance und stärken Gesundheit, Zufriedenheit und Effizienz der Fahrer.
Nachvollziehbarkeit und Auditsicherheit
Digitale Gefährdungsbeurteilungen protokollieren jeden Schritt automatisch, was Nachvollziehbarkeit und Auditsicherheit gewährleistet. Prüfer, Kunden oder interne Revisionen können jederzeit überprüfen, welche Fahrer wann unterwiesen wurden, ohne auf mündliche Aussagen angewiesen zu sein.
Effizienz durch automatisierte Prozesse
Routineaufgaben wie Rampenzuweisung, Besucherausweise oder Waagenmeldungen laufen automatisiert ab, wodurch Personal entlastet wird. Das spart Zeit, reduziert Fehler und verbessert die Zusammenarbeit zwischen Fahrern und Werk.
Mehrsprachigkeit und Nutzerfreundlichkeit
Oft steht eine zweistellige Anzahl an Sprachen zur Auswahl, und einige Lösungen bieten noch mehr. Z.B. ein KI-Assistent von friendlyway kennt 196 Sprachen, sodass Sprachbarrieren keine Missverständnisse mehr verursachen.

Integration mit Logistikprozessen
Digitale Gefährdungsbeurteilungen verbinden Sicherheit, Zugang und Abläufe zu einem schnellen, sicheren und nachvollziehbaren Prozess.
Verbindung mit Yard Management und Torsteuerung
Digitale Gefährdungsbeurteilungen lassen sich direkt mit Yard Management und Torsteuerung verbinden, sodass Hofbewegungen effizient gesteuert und Wartezeiten minimiert werden. Nur Fahrer, die den Check-in und die Sicherheitsabfrage erfolgreich durchlaufen haben, erhalten Zutritt, was Sicherheit und Prozesskontrolle erhöht.
Verknüpfung mit Fahrerregistrierung und Zugangskontrolle
Die digitale Gefährdungsbeurteilung registriert Fahrer, prüft Unterweisungen und steuert automatisch den Zugang. Sie verbindet sich mit ERP- und Lager-Systemen, synchronisiert Daten, vermeidet Doppel-Eingaben und sorgt dafür, dass alle Regeln im Transport eingehalten werden.
Kombination mit Self-Check-in-Terminals
Self-Check-in-Terminals beschleunigen den Lkw-Check-in, erhöhen die Sicherheit und ermöglichen kontaktlose Abläufe:
- Fahrer registrieren sich selbstständig per Terminal oder Smartphone-Pre-Check-in.
- Sicherheitsunterweisungen werden digital und interaktiv durchgeführt.
- QR-/Barcode-Scanner und RFID-Leser prüfen Dokumente kontaktlos.
- Zugangskontrolle wird automatisch nach erfolgreichem Check-in freigegeben.
- Hilfe bei Fragen erfolgt über Video- oder Audiochat, ohne physischen Kontakt.
- Alle Schritte werden automatisch protokolliert und dokumentiert für Compliance und Nachweisbarkeit.
Digitale Unterweisungen für Lkw-Fahrer richtig umsetzen.
friendlyway Lösungen für digitale Sicherheitsprozesse
friendlyway bietet moderne Fahrerterminals und eine Cloud-Plattform, die digitale Gefährdungsbeurteilungen effizient, standardisiert und flexibel für unterschiedliche Gefahrenprofile umsetzen.
Fahrerterminals mit integrierter Gefährdungsbeurteilung
friendlyway bietet schlüsselfertige Lösungen, um die beschriebenen Prozesse umzusetzen. Zentral sind dabei die Self-Service-Fahrerterminals, an denen sich Lkw-Fahrer eigenständig anmelden und unterweisen können. Die Hardware von friendlyway – etwa das Modell Empire 22 Pro – ist speziell für Logistikanwendungen konzipiert: ein 22-Zoll-Touchscreen in Industriequalität, optional mit Scanner, Drucker, Kamera und Audio ausgestattet.
Diese Terminals können z.B. im Pförtnerbereich, an der Werkszufahrt oder im Warteraum aufgestellt werden. Die darauf laufende Software (friendlyway VISITOR FLOW) führt den Fahrer Schritt für Schritt durch den Check-in und die digitale Gefährdungsbeurteilung.
Cloud-basierte Verwaltung und Auswertung
Hinter den Kulissen setzt friendlyway auf eine Cloud-Plattform, die alle Geräte und Prozesse zentral steuert. Die Cloud-Plattform eine webbasierte Management-Oberfläche, über die sich Inhalte, Workflows und Benutzerrechte bequem administrieren lassen.
Auswertung und Reporting sind ebenfalls integriert: friendlyway liefert auf Wunsch Statistiken, wie viele Fahrer pro Woche unterwiesen wurden, welche Sprachen am häufigsten gewählt werden, oder ob es häufige Fehler bei bestimmten Fragen gibt. Diese Daten helfen, den Prozess kontinuierlich zu verbessern.
Vorlagen für verschiedene Gefahrenprofile
Jedes Unternehmen hat spezifische Gefährdungen – ein Speditionshof andere als ein Chemiewerk. friendlyway trägt dem Rechnung, indem es flexible Inhalte und Vorlagen bereitstellt. In der Software sind umfangreiche Bibliotheken hinterlegt, etwa branchentypische Unterweisungsinhalte oder Fragekataloge. Diese Muster-Gefährdungsbeurteilungen können als Ausgangspunkt genutzt und vom Kunden angepasst werden.
FAQ
Ja, bei korrekter Implementierung ist die digitale Gefährdungsbeurteilung rechtssicher, da Unterweisungen lückenlos dokumentiert, digital bestätigt und von Behörden wie Papiernachweise anerkannt werden.
Ja, die Systeme sind so intuitiv aufgebaut, dass Fahrer sie ohne Schulung selbständig bedienen können, dank mehrsprachiger Oberfläche, klarer Schritt-für-Schritt-Führung und benutzerfreundlichem Design.
Moderne Systeme sind mehrsprachig und decken alle gängigen europäischen Sprachen ab. Der Sprachliste kann je nach Anbieter flexibel erweitert werden.
Ja, Inhalte und Fragen können flexibel an die eigenen Anforderungen angepasst werden.



